Jugendclubs in Schöneberg sollen schließen

»Drugstore« und »Potse« gibt es seit über 30 Jahren, jetzt wurde den Einrichtungen gekündigt

Einer der ältesten selbstverwalteten Jugendclubs der Stadt, der Drugstore in Schöneberg, soll Ende des Jahres dichtmachen. Die Verträge laufen Ende Dezember aus. Im Gespräch für die weitere Nutzung sind Büroräume.

Noch sitzen Flo, Elena und Tim relativ verloren auf den riesigen Ledersofas im »Hauptraum« des Jugendclubs »Drugstore« in der zweiten Etage der Potsdamer Straße 180 im Bezirk Schöneberg. Am Freitag erst wird es richtig voll, dann soll eine Lesung stattfinden, Samstag steigt eine 90er Jahre Party. Die Stimmung ist trotzdem im Eimer. Seit zwei Wochen wissen die Drei, dass es den Jugendclub »Drugstore« und die benachbarte »Potse« auf derselben Etage nur noch bis Ende des Jahres geben wird. »Der Eigentümer hat für die zweite Etage definitiv andere Pläne«, sagt Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) gegenüber »nd«. Der Vertrag für die Räume läuft zum 31. Dezember aus. Die Miete soll von 7,22 Euro auf 11,50 Euro pro Quadratmeter steigen. Im Gespräch sind Büroräume, die in der Lage sehr gefragt sind.

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