Familie geht auch anders

Ab kommendem Dienstag wirbt das Bündnis gegen Homophobie im gesamten Stadtgebiet mit dem Slogan »Bei uns geht’s auch nicht anders zu« für die Akzeptanz und die Gleichberechtigung von Regenbogenfamilien. Das ist die Bezeichnung für Familien, in denen Kinder bei zwei gleichgeschlechtlichen Partnern als eine Familie leben. Auf den zwei Kampagnenmotiven werden ein lesbisches und ein schwules Paar mit Kindern zu sehen sein. Bereits im Juni wurden die Plakatmotive beim Hissen der Regenbogenflagge mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) vorgestellt. Nun wird es eine zweite Plakatierungsphase geben.

»Insbesondere vor dem Hintergrund der politischen Diskussion um die Öffnung der Ehe wollen wir deutlich machen, dass es in Berlin auch viele lesbische und schwule Eltern gibt«, erklärt Michael Korok vom Vorstand des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Im Bündnis gegen Homophobie haben sich fast 100 Unternehmen und Organisationen aus Kultur, Sport und Gesellschaft zusammengeschlossen. cba

Dazu passende Podcast-Folgen:
  • ndPodcast
    Berliner*innen werden laut gegen Verdrängung / Außerdem: Brandanschlag gegen Hausprojekt / Tramlinie durch den Görli / Berliner Vermüllung
    • Länge: 00:16:57 Stunden

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung