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»Hallo Bodo, Glück auf!«

Ramelow in Bischofferode - als Kumpel unter Kumpeln

Freitagabend im Kali-Bergbaumuseum Bischofferode. »Komm rein, Bodo! Glück auf!« Man muss vermutlich lange suchen, um auf einen ähnlich freudigen Empfang eines aktiven Ministerpräsidenten durch das »gemeine Volk« zu stoßen. Doch den Kumpeln in Bischofferode, die Anfang der 90er Jahr so entschieden wie letztlich vergeblich für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze gekämpft haben, ist der Thüringer Regierungschef von der LINKEN ein Freund, Kumpel eben. Einer, auf den man zählen kann.

Als die Wiedervereinigungs-Treuhand, die großen Parteien und allen voran der West-Konzern Kali+Salz den Bischofferödern ans Leder wollten, stand der Wessi und HBV-Gewerkschafter Bodo Ramelow an der Seite der Belegschaft. Und als trotz Hungerstreik nichts mehr ging, handelte er für die Kumpel das Maximum aus.

Sein Verhandlungspartner hieß damals Werner Bayreuther. Da...


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