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Bildungsminister plant keine Einheitsschule

Potsdam. In Brandenburg wird es vorerst keine Einheitsschule nach finnischem Vorbild geben. Es seien keine Pilotversuche in diese Richtung geplant, sagte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. In Finnland besuchen alle Kinder und Jugendlichen in den ersten neun Schuljahren eine einheitliche Gesamtschule. Mehr als die Hälfte wechselt danach auf das Gymnasium. Dort folgt nach drei weiteren Jahren das Abitur. Die Ganztagsschule ist der Normalfall. Der Koalitionspartner der SPD, die Linkspartei, wünscht sich eine Gemeinschaftsschule. Diese könnte sich am finnischen Vorbild orientieren. Im Koalitionsvertrag festgeklopft ist die Möglichkeit von Schulverbünden aus Grundschulen und weiterführenden Schulen. In der DDR führte die Polytechnische Oberschule (POS) von der 1. bis zur 8. Klasse, zeitweise bis zur 10. Klasse. dpa/nd

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