Ronny Blaschke 28.07.2015 / Sport

Gedenken und nach vorn schauen

Von der deutschen Wirtschaft zeigen sich die Organisatoren der Makkabi-Spiele in Berlin aber enttäuscht

nd: Mit welchen Erwartungen blicken Sie auf die ersten Makkabi-Spiele in Deutschland?
Gideon Osterer: Ich war erst nicht dafür, dass die Spiele in Deutschland stattfinden. Viele Juden aus anderen Ländern können nicht verstehen, dass Juden in Deutschland überhaupt leben, geschweige denn so eine fröhliche Veranstaltung planen. Es gibt Funktionäre aus anderen Delegationen, die nicht nach Deutschland reisen wollen. Was mich aber optimistisch stimmt, ist das Engagement der jungen jüdischen Generation.

Oren Osterer: Vor vier Jahren fanden die letzten Europäischen Makkabi-Spiele in Wien statt, zum ersten Mal auf dem Boden des ehemaligen Dritten Reichs. Die Reaktionen waren geteilt, entlang einer Generationen-Linie. Die Älteren fanden es wichtig, vor allem an die Opfer des Holocaust zu erinnern. Wir Jüngeren wollten auch gedenken, aber vor allem nach vorn schauen. Wir möchten in Berlin unsere jüdische Identität wieder selbstbewusst darst...


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