Werbung

Bis zu 250 zusätzliche Pflegekräfte

Neues Förderprogramm des Bundes dürfte Personalmangel in Krankenhäuser abschwächen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der Personalmangel in der Pflege in Hospitälern ist eklatant. Abhilfe könnte bald das neue Krankenhausgesetz schaffen. Weitere Stellen könnten durch den neuen Charité-Tarifvertrag entstehen.

Das geplante Pflegestellen-Förderprogramm könnte Berlins Krankenhäusern ab 2016 bis zu 250 zusätzliche Pflegekräfte bringen. Allein in der Charité wären etwa 60 neue Stellen möglich, sagte Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach (SPD) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage aus der Grünen-Fraktion. Krach nannte dies einen »wichtigen Strukturbeitrag« für die Situation in den Krankenhäusern. Berlin wolle sich aber im weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens für eine Ausweitung des Förderprogramms einsetzen.

Ermöglicht werden soll das Programm über das für 2016 geplante Krankenhausstrukturgesetz. Damit soll die in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgebaute Zahl der Pflegekräfte wieder aufgestockt werden. Nach Berechnungen der Stiftung Patientenschutz liegt Berlin bundesweit an der Spitze der abgebauten Pflegestellen. Von 1991 bis 2013 steigt die Zahl der Behandlungen in Krankenhäusern bundesweit um ein Viertel auf 19 Millionen im Jahr, während die Zahl der Pflegekräfte um drei Prozent auf 316 000 sank.

In Berlin war der Rückgang mit 34,52 Prozent am höchsten. Im Juni und Juli hatten Charité-Mitarbeiter fast zwei Wochen lang für mehr Personal gestreikt. Die Verhandlungen für einen Tarifvertrag ziehen sich nach der Verabschiedung eines Eckpunkte-Papiers hin. Ver.di und der Vorstand der Charité wollen bis Ende Juli einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten in Europas größtem Universitätsklinikum beschließen. Laut Gewerkschaftssekretär Kalle Kunkel sind bis Ende Juli sechs Verhandlungsrunden zwischen ver.di und Klinikleitung geplant gewesen. Die Charité-Beschäftigten hatten sich während ihres zehntägigen Streiks für zukünftig mehr Pflegepersonal und bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen