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Eigentlich sollen die Leser dieser Zeilen für den Tag ein bisschen mit Frohmut versorgt werden. Und eigentlich sollte heute hier mit Oleg Popow einer der weltweit größten Clowns anlässlich seines 85. Geburtstages eine kleine Ehrung erfahren. Doch selbst für dessen Berufsgruppe gibt es immer weniger Gründe, besonders spaßig zu sein - und Popows berühmte Fontänen aus den Augen gingen heute vermutlich oft als ganz normale Tränenströme durch. Insbesondere wenn der in Bayern lebende Altmeister des Humors erführe, was in dieser Woche laut »Bild« einem jungen Kollegen in Dresden widerfuhr. Der hatte sich angesichts des Flüchtlingselends in der Zeltstadt angemeldet, um den mehr als 150 Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die zuständige Landesdirektion Sachsen habe mit Verweis auf nicht einzuschätzende Reaktionen der Kinder abgelehnt. Wenn es noch irgendeines Beweises bedurfte, dass Asylbewerber in Dresden nichts zu lachen haben - hier ist er. oer

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