Industrieromantik in Backsteinrot

In Wildau verbesserte sich die Lebensqualität - jetzt sind dort die Wohnungen knapp

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Einstmals stand in Wildau die drittgrößte Lokomotivfabrik Deutschlands. Heute befindet sich dort eine Technische Hochschule.

»Die Leute müssen so lange auf die Straße gehen, bis sich die Verhältnisse verbessern.« Ruhig, aber eindringlich spricht der bärtige Mann mit königsblauer Umhängetasche diesen subversiven Satz aus. Im dichten Gedränge der S-Bahn nimmt ihn kaum jemand wahr. Zu laut rattert der Zug an diesem sommerlichen Morgen auf den Gleisen. Während draußen abwechselnd Waldabschnitte und Flachland vorbeifliegen, beugt sich sein Gegenüber vor, erhebt den Zeigefinger und antwortet: »Nein, Demonstrationen sind nicht mehr so wirkungsvoll wie früher. Das muss alles deutlich militanter werden!« Das Durchschnittsalter im Wagen ist auffallend niedrig. Viele unterhalten sich angeregt, aber im zischenden Bahnlärm fast unhörbar miteinander. Tuckern da etwa lauter rebellische Studenten durch Brandenburg?

Als ein unscheinbarer Bahnhof erreicht ist, schieben sich aus jedem Abteil junge Menschen, die am Treppenabgang zur Unterführung einen dichten Pulk bilden. ...

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