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Baugenehmigung für umstrittenes AKW in Finnland bestätigt

Bedingungen des Parlaments zu Besitzanteilen erfüllt / Zukunft finnischer Energieinvestitionen in Russland weiter ungewiss

  • Von Andreas Knudsen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die finnische Regierung hat die im Frühjahr durch das Parlament erteilte prinzipielle Baugenehmigung für das umstrittene Atomkraftwerk Fennovoima bestätigt. Die Proteste im Land nehmen zu.

Buchstäblich Stunden vor dem Auslaufen der Frist, die Anfang des Jahres um sechs Monate verlängert werden musste, teilte der finnische Energieproduzent Fortum nun doch mit, er wolle seinen Besitzeranteil an Fennovoima erhöhen. Damit erfüllte der Konzern eine parlamentarische Bedingung. Denn die Regierungsbestätigung der Baugenehmigung für den Atommeiler mit einer Leistung von 1200 Megawatt war daran gekoppelt, ob finnische oder EU-Unternehmen einen Besitzanteil von 60 Prozent erreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es am Interesse finnischer Unternehmen gehapert, obwohl Mitbesitzer den künftigen Strom zum Produktionspreis beziehen können. Dieses Modell wird auch bei anderen finnischen Atommeilern angewendet und sichert beispielsweise Stahl- und Papierunternehmen günstige Energiepreise. Der Preis ist jedoch langfristige Abhängigkeit vom Stromanbieter.

Der Tanz um die Besitzanteile glich zeitweise einer Farce, nachdem überraschend ...


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