Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Zahl befristeter Jobs geht nur leicht zurück

Drei Millionen Arbeitnehmer können nicht langfristig planen / Lage an den Hochschulen noch prekärer

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mehr als acht Prozent aller Arbeitnehmer waren 2014 nur auf Zeit angestellt. Viele von ihnen hätten gern einen festen Job.

Der Anteil der befristet Beschäftigten in Deutschland geht leicht zurück. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren 8,1 Prozent der Arbeitnehmer im Jahre 2014 nur auf Zeit angestellt. Das sind rund drei Millionen Menschen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen leichten Rückgang um 0,2 Prozent. Doch die kurzfristige Perspektive täuscht: »Seit 1991 ist die Befristungsquote von 5,8 Prozent um zwei Prozentpunkte auf 8,1 Prozent angestiegen«, schreibt Destatis in seiner am Donnerstag veröffentlichten Studie »Qualität der Arbeit«.

Zumal die Statistik nicht alle Befristungen berücksichtigt, denn das Zahlenwerk umfasst nur Arbeitnehmer ab 25 Jahren. Dabei räumt auch Destatis ein: »Jüngere Arbeitnehmer, die sich im Übergang vom Bildungs- zum Beschäftigungssystem befinden, haben häufig befristete Verträge.« Sprich: Der Anteil der befristet Beschäftigten ist in Wirklichkeit noch höher. ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.