Werbung

EU-Kommission in Athen optimistisch

Zweifel an Einhaltung des Zeitplans

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Brüssel. Die EU-Kommission bemüht sich, Bedenken über den zügigen Fortgang der Verhandlungen über ein drittes Kreditprogramm für Griechenland zu zerstreuen. »Unsere Teams sind seit jetzt fast zwei Wochen vor Ort, und sie melden zufriedenstellende Fortschritte«, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Donnerstag. Zuvor hatte die »Bild«-Zeitung berichtet, in der Bundesregierung wüchsen Zweifel, ob das Paket rechtzeitig vor dem 20. August vereinbart werden kann. Dann muss Griechenland Kredite in Höhe von 3,4 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzahlen. Auf eine Frage nach dem Bericht sagte die Sprecherin: »Mir ist nicht bewusst, dass irgendjemand anders vor Ort ist und deswegen einen besseren Überblick hätte als wir.« Vertreter von EU-Kommission, EZB und Weltwährungsfonds führen derzeit Gespräche in Athen.

In der griechischen Finanzpresse hieß es allerdings, ein neues Überbrückungsdarlehen könne notwendig werden, weil die Zeit für eine Einigung ablaufe. Die sei aber möglich, hieß es wiederholt aus Regierungskreisen.

Die Börse in Athen erholte sich nach drei Handelstagen mit teils heftigen Verlusten leicht. Die griechische Wirtschaft schwächelt jedoch weiter: Die Arbeitslosenquote stieg nach Angaben der Statistikbehörde ELSTAT im Mai auf 25,6 Prozent. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!