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Wo der Wald wie ein Wald aussieht

Thüringens Landesregierung strebt Qualitätssiegel für nachhaltige Bewirtschaftung an

  • Von Sebastian Haak, Untermaßfeld
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Thüringens Wälder sollen nach Vorstellung von Rot-Rot-Grün ein Qualitätssiegel für nachhaltige Bewirtschaftung erhalten. Der Süden des Landes ist da schon ein Stück weiter, doch es gibt auch Bedenken.

Am Boden liegt viel totes Holz, und doch taugt dieser Wald im Süden Thüringens als Vorbild. Seit 2004 tragen die Waldstücke rund um Untermaßfeld und Meiningen das internationale Siegel FSC. Nach dem Willen der rot-rot-grünen Landesregierung sollen weitere folgen. Revierförster Frank Henkel stapft über die Stämme. Das tote Holz am Boden zeige, in welch naturnahem Zustand sich dieser Wald befinde, sagt er. »Im Wesentlichen stellen wir uns einen Wald so vor, wie er hier ist.«

Sonnenstrahlen dringen durch das grüne Blätterdach und fallen auf die vermodernden Äste und Baumstämme. Sie bieten Insekten ein Zuhause. Nach Ansicht des Bürgermeisters von Untermaßfeld, Albrecht Schmidt (Wählergemeinschaft), ist der Unterschied zwischen Wäldern mit und ohne FSC-Zertifikat deutlich erkennbar. Wer ein solches Zertifikat bekommen möchte, muss seine Forstflächen nach bestimmten ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien bewirtschaften.

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