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Reich, rechts und laut - Trump trumpft auf

Bei der ersten TV-Debatte der republikanischen Bewerber konnte der US-Milliardär mit Populismus punkten

  • Von Max Boehnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Erstmals setzten sich die rechten Möchtegern-Nachfolger von USA-Präsident Barack Obama in Szene. Aus dem Feld von 17 Kandidaten stach der unberechenbare Multimilliardär Donald Trump hervor.

Da 17 Kandidaten der US-Republikaner nicht auf ein einziges Podium passten, legte der veranstaltende rechte TV-Sender Fox einfach zwei Runden fest. In der ersten debattierten in einer Sportarena in Cleveland am Donnerstagnachmittag diejenigen, die laut Umfragen zurückliegen. Entsprechend leer waren die Zuschauerränge. Sie füllten sich am Abend für die Top Ten: amtierende und Ex-Gouverneure, Senatoren und ein Arzt, darunter die beiden laut Umfragen vorn liegenden Spitzenmänner Jeb Bush und Donald Trump.

Blieb der Ex-Gouverneur von Florida blass, so war Trump der Star des Abends. Er wetterte gegen die »dummen« politischen Eliten und erneuerte seine Forderung nach einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, sagte zustimmend, Trump habe mit der Einwanderungsdebatte einen »Nerv« getroffen. Die Bevölkerung sei »frustriert, sie hat es satt«, so Kasich, der mit Blick auf Trump hinzufügte: »Er hat seine Lösun...


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