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Russland verteidigt Vernichtung westlicher Lebensmittel

Moskau. Der russische Verbraucherschutz hat die massenhafte Vernichtung von westlichen Lebensmitteln verteidigt. Die umstrittene Maßnahme entspreche weltweiter Praxis, meinte die Behördenleiterin Anna Popowa in der Zeitung »Rossijskaja Gaseta«. Russland hatte am Donnerstag begonnen, Hunderte Tonnen Lebensmittel zu verbrennen, die unter ein Embargo für Nahrungsmittel aus EU und USA fallen. Am ersten Tag wurden nach Angaben der Agraraufsicht insgesamt mehr als 300 Tonnen Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse zerstört. Popowa verwies auf den Lebensmittelkodex der Welternährungsorganisation, wonach Nahrung beim Import in ein Land mit umfassenden Informationen ausgestattet sein muss. »Sanktionierte Produkte mit Dokumenten einzuführen, die ihre Qualität und Sicherheit bestätigen, ist unmöglich«, sagte sie. Ohne Zertifikate und Papiere ins Land geschmuggeltes Essen werde vernichtet, denn es stelle eine Gesundheitsgefährdung dar. dpa/nd

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