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Passau. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, Florian Pronold (SPD), hat ein spezielles Wohnungsbauprogramm für Flüchtlinge abgelehnt. Dies würde letztlich zur Ghettobildung führen, warnte Pronold in der »Passauer Neuen Presse«. Fest stehe aber, dass es in Deutschland einen großen Bedarf an preisgünstigen Wohnungen gebe. »Wir brauchen dringend mehr bezahlbare Wohnungen für alle - auch für die Normalverdiener, die große Probleme haben, sich ihre vier Wände noch leisten zu können«, sagte Pronold. Daher müsse der soziale Wohnungsbau »deutlich ansteigen«. »Davon profitieren auch Flüchtlinge, die dauerhaft hier bleiben«, fügte Pronold in der »PNP« hinzu.

Er könne sich gut vorstellen, dass »der Bund die Länder dabei mit zusätzlichen Mitteln unterstützt«. Dies werde auch ein Thema bei einem möglichen Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern im September sein. »Allerdings müssten sich die Länder dann im Gegenzug verpflichten, das Geld auch wirklich in den sozialen Wohnungsbau zu stecken«, mahnte der Staatssekretär.

Laut Pronold müssten in Deutschland jährlich 250 000 Wohnungen neu gebaut werden. Schließlich fänden sogar viele Normalverdiener »heute in den Modellregionen keine bezahlbaren Wohnungen mehr«, kritisierte der SPD-Politiker. AFP/nd

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