Werbung

DAK zieht Fragebögen zurück

Befragung der Krankenkasse zur Pflege beanstandet

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Hamburg. Die Krankenkasse DAK-Gesundheit hat einen Fragebogen zurückgezogen, in dem pflegebedürftige Versicherte Namen von nahestehenden Menschen aus ihrem Umfeld nennen sollten. Der Fragebogen werde nicht mehr verwendet, teilte ein Sprecher der Krankenkasse am Freitag in Hamburg mit. Der Grund seien Bedenken der Datenschutzbeauftragten des Bundes.

In den seit Anfang Juli bundesweit an Versicherte verschickten Fragebögen sollten Pflegebedürftige angeben, welche Menschen aus ihrem näheren Umfeld bestimmte Leistungen des Pflegedienstes übernehmen könnten - etwa die Medikamentengabe oder die Hilfe beim Anziehen von Kompressionsstrümpfen. Wohlfahrtsverbände hatten daraufhin kritisiert, dass die Krankenkasse Versicherten medizinisch verordnete Leistungen verweigere, die von Pflegediensten übernommen würden. Dies sei ein Versuch auf dem Rücken der Versicherten zu sparen, erklärte Hannelore Böhnke-Bruns von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Die DAK wies die Vorwürfe zurück. Sie sei gesetzlich verpflichtet, Anträge auf häusliche Krankenpflege zu prüfen. Die Kasse habe dabei Auffälligkeiten von einzelnen Pflegediensten festgestellt. Zum Teil seien Leistungen abgerechnet worden, die medizinisch nicht notwendig gewesen seien. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!