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No pasarán: Tausende Kurden protestieren

Kundgebung in Köln gegen türkische Angriffe auf PKK-Stellungen, Ankaras Repression gegen Linke und IS-Faschismus

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Berlin. Tausende Kurden haben am Samstag in Köln gegen die Angriffe des türkischen Militärs auf kurdische Stellungen im Nordirak und die Verfolgung von Linken durch das Erdogan-Regime protestiert. Die Demonstranten verurteilten zudem den Terror des »Islamischen Staates« (IS) im Irak. Die Kundgebung fand unter dem Motto »No pasarán - Kein Fußbreit für den AKP- und IS-Faschismus - Stoppt den Krieg« statt. Nach Angaben der Polizei kamen etwa 6000 Menschen zu dem Protestmarsch, die Veranstalter schätzten die Teilnehmerzahl deutlich höher ein. Ihnen zufolge gingen 15.000 Menschen auf die Straße. Getragen wurde der Aufruf für die Proteste unter dem Motto »Nein zum Krieg« demnach von mehr als 50 Gruppen.

Der türkischen Regierung warfen sie massive Repression vor: Sicherheitskräfte hätten inzwischen fast 1.000 kurdische, alevitische und revolutionäre Aktivisten festgenommen, hieß es. Viele Kurden machen die türkische Regierung für den Anschlag auf ein Treffen linker Freiwilliger im Grenzort Suruc vor zweieinhalb Wochen mitverantwortlich, weil diese lange nicht gegen den Islamischen Staat vorging. Seit dem Anschlag fliegt die Türkei Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien, aber auch auf die PKK im Nordirak.

Unter dem Deckmantel eines »Kampfes gegen den Terrorismus« richteten sich die Attacken der türkischen Regierung nicht zuletzt gegen die linke HDP, die mit ihrem Einzug in das Parlament bei den letzten Wahlen praktisch das Bollwerk gegen die Pläne von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan, in dem Land ein Präsidialregime durchzusetzen. Agenturen/nd

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