Selbstbewusst für einen »Dritten Weg«

Im Sozial- und Erziehungsdienst stellte sich die ver.di-Basis auf die Hinterbeine - auch gegen die eigenen Verhandler

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Obwohl ver.di-Chef Bsirske die Annahme des Schlichterspruchs empfohlen hatte, warben Aktive für ein »Nein« bei der Mitgliederbefragung und machten Vorschläge, wie es weitergehen könnte.

Fünf Wochen dauerte die Mitgliederbefragung von ver.di zum Schlichterspruch im Sozial- und Erziehungsdienst. Trotz der Sommerferien verliefen die begleitenden Debatten lebhaft. Das ausgehandelte Ergebnis sowie die Chancen, eine Aufwertung doch noch durchzusetzen, wurden höchst unterschiedlich bewertet. Unter anderen Frank Bsirske und die ver.di-Vertreter in der Schlichtungskommission hatten sich vor der Streikdelegiertenkonferenz am 24. Juni in Frankfurt am Main für die Annahme des Schlichtungsergebnisses ausgesprochen. Dort war jedoch die Mehrheit der Delegierten so unzufrieden mit dem Ergebnis, dass es zur Mitgliederbefragung kam.

Am 29. Juni dann veröffentlichte die ver.di-Betriebsgruppe der Werkstatt Bremen - ein Eigenbetrieb der Stadt im Bereich der Behindertenhilfe - den Aufruf »Kein Abschluss ohne Aufwertung«. Sie forderte dazu auf, »bei der Mitgliederbefragung das Schlichtungsergebnis abzulehnen«. Diejenigen in ver.di, die...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 547 Wörter (3973 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.