Werbung

Müller: Koalitionsfrage bleibt offen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die SPD geht laut ihres Regierenden Bürgermeisters Michael Müller ohne Koalitionsaussage in die Abgeordnetenhauswahl 2016. »Unser Ziel ist es, wieder stärkste Partei zu werden und mehrere Koalitionsoptionen zu haben. Dann werden wir sehen, was geht und wie wir das meiste und Beste für Berlin erreichen können«, sagte er. »Eine Fortsetzung der Koalition mit der CDU wird also nicht ausgeschlossen, aber sie ist auch kein Selbstläufer.«

Mögliche Koalitionspartner werde die SPD daran messen: »Mit welcher Haltung geht man Probleme an? Wie stärken wir weiter diese offene und multikulturelle Metropole?«, sagte der Regierungschef. »Das Thema Homo-Ehe hat natürlich für Streit gesorgt, wenn zwei so unterschiedliche Positionen aufeinandertreffen«, sagte Müller. »Ich habe sehr klar gemacht, wo die SPD und auch ich stehen, und dass die Haltung der CDU nicht zur einer liberalen Stadt wie Berlin passt.«

Bis zur Wahl im September 2016 will Müller Berlin auf seinem Erfolgskurs halten. »Mir ist besonders wichtig, dass wir die gute wirtschaftliche Situation verstetigen und so weiterhin mit steigenden Steuereinnahmen rechnen können, dass wir in der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die Start-up-Szene stärken.« Zu dem zwischen SPD und CDU umstrittenen Thema Neuvergabe der Gas- und Stromkonzessionen kündigte Müller eine baldige Entscheidung im Senat an. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!