Das Geheimnis der Totenkronenbretter

Im Kaulsdorfer Turmmuseum werden einige »vergessene Denkmäler« gezeigt

  • Von Steffi Bey
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nur etwa 40 Quadratmeter groß ist das kleine Turmmuseum der Dorfkirche Kaulsdorf. Aber was dort auf engstem Raum gezeigt wird, lässt die Besucher staunen.

Es sind nicht viele Stufen, die in das kleinste Museum Marzahn-Hellersdorfs führen. Wahrscheinlich hat Joachim Klee sie auch deshalb noch nicht gezählt. Doch wer sich für den kurzen Aufstieg entscheidet, wird nicht enttäuscht. Der Besucher steht zunächst in der ehemaligen Glöcknerkammer. Jede Menge Inschriften markieren den rauen Putz: Namen, Jahreszahlen, verblichene Sprüche. »Über Generationen haben sich dort Konfirmanden verewigt«, sagt Joachim Klee. Dem früheren Maschinenbauingenieur ist es zu verdanken, dass die Evangelische Kirchengemeinde Kaulsdorf im Juli 2000 dieses einmalige Museum eröffnete.

Dass die Schriftzüge beim Einrichten nicht etwa übertüncht wurden, war von Anfang an klar. Schließlich gehören sie auch zur Geschichte des fast 800 Jahre alten Gotteshauses. Denn einst mussten die Konfirmanden die Glocken läuten. Sie nutzten die Pausen zwischen dem Ziehen der Taue, um ihre Zeichen in das Mauerwerk zu ritzen.

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