Prozess gegen US-Reporter

Iran

Der Spionageprozess gegen den seit über einem Jahr in Iran inhaftierten US-Reporter Jason Rezaian ist in Teheran fortgesetzt worden. Dem Iran-Korrespondenten der »Washington Post« wird Spionage für die USA und Propaganda vorgeworfen. Der Prozess findet hinter verschlossenen Türen statt, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete.

Rezaian soll über eine US-Journalistin Insider-Informationen ans Weiße Haus weitergeleitet haben. Der 39-Jährige bestreitet dies. Er sei in Iran lediglich seiner journalistischen Arbeit nachgegangen. Die US-Regierung hat die sofortige Freilassung Rezaians gefordert. dpa/nd

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