Beidseitig

Frank Bsirske, Bundesvorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Der ver.di-Chef hat es nicht leicht. Einerseits muss Frank Bsirske für seine Leute da sein. Dafür ist er gewählt, so sieht er sein Amt - als ausführendes Organ des Willens der Gewerkschaftsbasis, und die ist bei ver.di diskutier- und konfliktfreudig gegenüber der eigenen Obrigkeit. Andererseits steht er im Fokus der Öffentlichkeit, polarisiert, gibt sich klassenkämpferisch. Beispielsweise 2010 bei einer DGB-Kundgebung in Dortmund: Seinen Satz »Unten belasten und oben entlasten - das ist der falsche Weg« unterstrich er mit in die Höhe gerecktem Mittelfingern. Die 14 000 Anwesenden jubelten, die Presse diskutierte, ob er die Kanzlerin gemei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.