Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Aktion brachte Manager in Rage

Regelbruch zeigt neue Stärke der Bewegung

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Veranstalter vom Bündnis »Ende Gelände« hatten recht unsicher eine vierstellige Zahl von Teilnehmern angekündigt - und dieses Ziel wurde erreicht. Die Anti-Kohle-Bewegung wird größer, bunter, aber auch machtbewusster und sie ist bereit, gezielt, aber gewaltfrei Regeln zu brechen. Das wurde am Samstag deutlich. Ziviler Ungehorsam mit rund 1500 Teilnehmern? Vergleichbares hatte das Rheinische Revier zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach noch nie erlebt. Bisher.

Dabei schienen die großen Schlachten geschlagen, die rot-grünen Großkonflikte um den Tagebau Garzweiler aus den 1990er-Jahren gerieten langsam in Vergessenheit, das »Rheinische Revier« verschwand auch aus dem Fokus der Umweltverbände. Doch in den letzten fünf Jahren wurde die Region, wo 56 Prozent der deutschen B...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.