Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Den linken Euro gibt es nicht

Es gibt keine neutrale Währungsunion, die sich je nach Kräfteverhältnis demokratisch und sozial ausrichten lässt. Martin Höpner über die strukturellen Zwänge, die vom Euro selbst ausgehen

  • Von Martin Höpner
  • Lesedauer: ca. 9.5 Min.

Die neue, derzeit auf neues-deutschland.de geführte Euro-Debatte beeindruckt im Hinblick auf Umfang und Qualität. Obwohl alle Beteiligten einen kritisch-proeuropäischen Standpunkt einnehmen, landen sie bei ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Alle Beteiligten wünschen sich, dass die Europäerinnen und Europäer friedlich und solidarisch füreinander einstehen und dass von der europäischen Integration demokratische und sozialpolitische Impulse ausgehen. Ob allerdings das Festhalten am Euro diesen Zielen dient, ist eine offene Frage. Offensichtlich stehen am Ausgangspunkt immer weniger Wegweiser. Das Bekenntnis für »mehr Europa« verliert allmählich seinen Sinn.

In der Debatte gibt es Pessimisten und Optimisten. Die eher pessimistischen Stellungnahmen befürchten, dass die Europäische Union und im Besonderen der Euro derart neoliberal vermachtet sind, dass sie fortschrittlichen Politikp...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.