Weder bestätigen noch dementieren

Informations- und Desinformationskultur in der Galerie Nome

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer kennt sie nicht, diese betont freundlichen Gesichter von Behördenmitarbeitern oder Unternehmensvertretern, die auf eine ihnen unbequeme Frage mit der Floskel entgegnen: »Das können wir weder bestätigen noch dementieren.«

Der britische Künstler und Internetaktivist James Bridle wurde damit konfrontiert, als er im Vorfeld der Olympischen Spiele in London von der dortigen Polizei wissen wollte, ob während der Spiele Drohnen zur Überwachung eingesetzt würden. Das rhetorische Abschmettern der Frage und das damit verbundene Verlagern jedweden Informationsgehaltes ins Nirgendwo lösten zwei Reaktionen bei Bridle aus. Zunächst recherchierte er die Verwendung des Ausspruchs »neither confirm nor deny« - und stieß dabei auf die höchst geheime Bergungsoperation eines 1968 in der Nähe von Hawaii gesunkenen sowjetischen U-Boots durch die CIA.

Die Operation, bei der Teile und Ausrüstungsgegenstände des Schiffes, darunter zwei Torpedos mit nukleare...

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