Studie: Wohnungsbau geht am Bedarf vorbei

Köln. In deutschen Metropolen entstehen nach einer neuen Studie zu wenige Wohnungen, während auf dem Land zum Teil zu viel gebaut wird. Bundesweit seien im vergangenen Jahr rund 245 000 Wohnungen geschaffen worden, erklärte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das die Studie erstellt hat, am Mittwoch. Nur 66 000 davon seien aber in den Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern entstanden. Geschätzt würden dort deutlich mehr benötigt, nämlich 102 000. Zu viele Wohnungen gibt es hingegen dem Institut zufolge in einigen ländlichen Regionen wie der Eifel, dem Schwarzwald oder Teilen Ostdeutschlands. Hauptgrund für das Ungleichgewicht seien die Versuche der Kommunen auf dem Land, mit günstigen Bauflächen mehr Unternehmen und Einwohner anzulocken. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung