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Obamas Zuckerbrot fordert Havanna heraus

Iroel Sánchez über die Annäherung zwischen Kuba und den USA, Chancen sowie Gefahren für die Revolution

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Herr Sánchez, was erleben wir derzeit in den Beziehungen zwischen Kuba und den USA: eine Wiederaufnahme der Beziehungen, eine Annäherung oder gar eine Normalisierung?
Zunächst eine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen. Vielleicht einen ersten Schritt in einem langen Prozess zur Normalisierung. Noch gibt es diese Normalisierung nicht, weil es keine normalen Beziehungen zwischen zwei Ländern geben kann, wenn ein Land eine Blockade gegen das andere aufrechterhält, wenn es einen Teil des fremden Territoriums besetzt hält … (Guantanamo, die Red.) Oder wenn es Bestimmungen erlassen hat, die den eigenen Bürgern Reisen in das andere Land verwehren. Solange also all das aufrechterhalten wird und solange von den USA Programme finanziert werden, die auf eine Veränderung der verfassungsmäßigen Ordnung in Kuba abzielen, ist es sehr schwer, von einer Normalisierung zu sprechen.

In einem Interview mit der US-Tageszeitung »The New York ...



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