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Vermieter: »Meckern ist Zeitgeist«

Hausbesitzer in Kreuzberg will Modernisierung und Mieterhöhung gerichtlich durchsetzen

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mehrere Parteien eines Hauses wehren sich gegen Mieterhöhungen. Am Mittwoch fand der erste Verhandlungstag vor Gericht statt.

Die erste Verhandlung über die Zulässigkeit der geplanten Modernisierungen in der Zeughofstraße 20 in Kreuzberg endete am Mittwoch vor dem Amtsgericht Kreuzberg-Tempelhof ohne Ergebnis. Der neue Besitzer, ein Münchener Rechtsanwalt, hatte den Mietern im Dezember 2014 umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen angekündigt. Vier Parteien verweigerten die Zustimmung und wurden daraufhin auf Duldung verklagt.

Im am Mittwoch verhandelten Fall sollte die Nettokaltmiete durch die Modernisierung auf 10,16 Euro pro Quadratmeter steigen. Bislang zahlte der Mieter in der unsanierten Altbauwohnung ohne Zentralheizung lediglich 2,50 Euro. Ein späteres Angebot des Besitzers sah vor, die Miete zunächst auf acht Euro und dann in zwei Jahresschritten auf zehn Euro zu erhöhen, was der Mieter ablehnte.

Das Haus befindet sich in einem Milieuschutzgebiet, daher prüft die zuständige Bezirksbehörde derzeit unabhängig von den Prozessen die Zulässigkeit d...


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