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Solidarität mit Rojava im Praxistest

Wie die gesellschaftliche Linke auf die zunehmenden Spannungen um Kurden und PKK reagiert

  • Von Ismail Küpeli
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Krieg in der Türkei hat indirekte Folgen auch für die deutsche Linke. Die Solidaritätsbewegung mit den Kurden in Rojava genoss aufgrund der Feindschaft zum IS Sympathien. Dies könnte sich ändern.

Eine kleine Meldung aus der Provinz könnte ein Vorzeichen für das, was bald kommt. Ende Juli wollte die Linksjugend Mainz gegen den Krieg in der Türkei demonstrieren und bekam von der Polizei umfangreiche Auflagen. Neben dem üblichen Verweis darauf, dass Fahnen der in Deutschland verbotenen kurdischen PKK untersagt sind, wurden die syrisch-kurdische PYD und ihre bewaffneten Einheiten YPG und YPJ ebenfalls als PKK-nahestehende Organisation definiert und ihre Symbole ebenfalls untersagt. Die Einschätzung der Mainzer Polizei spiegelt die türkische Haltung, die ebenfalls PYD, YPG und YPJ als PKK-Organisationen bezeichnet.

Die neuen Frontstellungen infolge des Krieges in der Türkei könnten in Deutschland weitgehendere Folgen haben als Demonstrationsauflagen. Seit dem IS-Angriff auf Kobane im September 2014 hat sich in Deutschland eine linke Rojava-Solidaritätsbewegung gebildet, die ideelle und materielle Unterstützung für PYD, YPG und ...


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