Werbung

Tsipras: Neuwahlen im September

Premier sucht nach neuem Mandat / Athen begleicht Milliarden-Schulden

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Athen. In Griechenland wird es im September eine vorgezogene Parlamentswahl geben. Dies berichteten mehrere Medien unter Berufung auf Regierungskreise in Athen rund um Sitzungen des Ministerpräsidenten Alexis Tsipras mit Regierungsmitgliedern und Beratern am Donnerstagnachmittag.

Für den Abend war eine Fernsehansprache von Tsipras erwartet worden. Es wurde spekuliert, dass der Premier darin seinen Rücktritt erklären würde, um den Weg für vorgezogene Parlamentswahlen zu ebnen. Der direkte Rücktritt ist laut Verfassung eine von zwei möglichen Voraussetzungen für Neuwahlen.

Als mögliche Termine für den Urnengang galten in Athen der 13. oder der 20. September. »Die Wahlen, so höre ich, kommen«, sagte Finanzminister Euklid Tsakalotos am Donnerstag im Parlament. Ähnlich äußerte sich Umweltminister Panos Skourletis.

Vorgezogene Wahlen wären auch dann möglich, wenn Tsipras im Parlament die Vertrauensfrage stellen und verlieren sollte. Ob er die nötigen 120 Stimmen bekommen würde, ist fraglich, weil das linke Lager seiner Regierungspartei SYRIZA mit etwa 40 Abgeordneten gegen die Fortsetzung der Memorandumspolitik gestimmt hatte.

Griechenland hat am Donnerstag die ersten 13 Milliarden Euro aus dem dritten Kreditprogramm erhalten und damit Schulden bei der Europäischen Zentralbank und den anderen Gläubigerinstitutionen beglichen. Agenturen/nd Seiten 4 und 8

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!