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Slajonow und die Brotschuldenblase

Sieben Tage, sieben Nächte: Wolfgang Hübner über die Frage, was die »Republik der Strolche« mit der Eurokrise zu tun hat?

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das dritte Kreditprogramm für Griechenland ist durch; die Medien dürfen wenigstens vorübergehend ihre Bemühungen drosseln, dem Publikum das schwer zu Verstehende eingängig darzulegen. Natürlich, die griechische Sagen- und Götterwelt bietet allerhand interessante Figuren für allegorische Erklärungen, aber hatten wir die nicht schon alle?

Allerdings gibt es da ein Buch, das in diesem Zusammenhang noch nicht bemüht wurde. Es heißt »Republik der Strolche«, ein Jugendbuch zweier sowjetischer Autoren, das in der DDR einige Popularität erlangte. Die Republik der Strolche ist ein Kinderheim im nachrevolutionären Petersburg, in dem von Welt- und Bürgerkrieg entwurzelte, elternlose Jungs unterkommen, Halt finden und erzogen werden sollen. Unter katastrophalen Umständen.

Was das mit der Eurokrise zu tun hat? Einer der Zöglinge im Heim, ein zunäch...


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