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Julian Bond

14. 1.1940 - 15. 8. 2015

Einer seiner letzten großen Reden hielt der 75-Jährige Anfang Mai am Washingtoner »Luther King Jr. Memorial« im Rahmen der Konferenz »Vietnam: Power of Protest«. Der Titel hätte auch das Lebensmotto von Julian Bond sein können. Der schwarze Aktivist glaubte an die Macht des friedlichen Widerstands.

Sein erstes Sit-in organisierte er 1960 als Student am Morehouse College. Der aus Tennessee stammende Bond kämpfte gegen Segregation und Rassismus, setzte sich für Bürger- und Schwulenrechte ein, demonstrierte gegen Krieg und Gewalt. Er war Mitbegründer des Southern Poverty Law Center, wurde in den Kongress von Georgia gewählt und stand elf Jahre lang an der Spitze der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), der ältesten Bürgerrechtsbewegung der USA.

Bond machte sich aber auch als Schriftsteller und TV-Moderator einen Namen. Die »Washington Post« nannte ihn eine »Ikone des Kampfes für soziale Gerechtigkeit«. Für Barack Obama, den ersten afroamerikanischen Präsidenten der USA, ist er ein Held, der das Land besser gemacht hat. Sta

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