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Projekte gegen Cybermobbing

»Digitale Helden«: Ausbildung von Schülern zu Konfliktlotsen. Pro Schule sind zwei Lehrkräfte als Mentoren in das Projekt eingebunden. Diese organisieren zusammen mit den »Digitalen Helden« u.a. Elternabende zu Themen wie Umgang mit WhatsApp, Datensicherheit und Persönlichkeitsrechte im Netz. Kosten: 690 Euro im ersten Jahr, im zweiten steigt die Gebühr auf 890 Euro, ab dem dritten Jahr sinkt sie. Fort- und Weiterbildung per Online-Seminar. Projekt »sICHtbar«: Unter diesem Titel startete im Februar 2014 der in Mannheim ansässige Verein Starkmacher e.V. zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Hamburger Filmproduktionsfirma 18frames und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ein Jugendmedienprojekt. Umgesetzt wird das Programm zur Zeit an vier Schulen, finanziert wird es durch Gelder der EU sowie durch Sponsoren und private Spender. 15 bis 20 Schülerinnen und Schüler werden zu Themen wie Konfliktmanagement und Streitschlichtung ausgebildet. Ihnen zur Seite stehen zwei bis fünf Mentoren (Lehrer). Die Ergebnisse werden u.a. in einem eigenen YouTube-Kanal präsentiert. »Medienhelden«: Das »Medienhelden«-Curriculum wird in der Regel nicht von externen Fachkräften durchgeführt, sondern von einer dafür weitergebildeten Lehrkraft umgesetzt. Die Lehrkraft kann das Programm selbstständig und dauerhaft in den Unterricht einbauen (z.B. Ethikunterricht, Lebenskunde). Das Curriculum umfasst 15 bis 17 Unterrichtseinheiten zu je 45 bis 90 Minuten. Diese sind in acht Module zu Themen wie Definition von Cybermobbing, Rechtliches, Rollenspiele, Organisation von Elternabenden gegliedert. jam

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