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Die Krise, wir müssen es so drastisch sagen, diese verfluchte Krise macht nicht einmal vor dem Allerheiligsten halt: Weihnachten ist in Gefahr. Jedenfalls in Finnland. Weil immer weniger Touristen kommen, steht das finnische Weihnachtsmanndorf, ein Freizeitpark in Lappland, vor der Pleite. Die Griechen bleiben aus, die Spanier, die Portugiesen, die Italiener. Was sollen sie auch im hohen Norden, wenn sie doch das ganze Sado-Maso-Spektakel mit Rute, Poltern, Einschüchtern, »Hohoho« und »Wart ihr alle brav?« das ganze Jahr über bei Merkel und Schäuble, Juncker und Draghi haben können? Jeder Krisengipfel ein Höhepunkt. Da lobt man sich doch das krisenfeste Deutschland, wo schon jetzt, Mitte August, Stollen und Spekulatius in manchen Regalen liegen. Diese Woche fanden die Jahresendartikel beispielsweise Asyl in einer Erstaufnahmeeinrichtung namens »Netto« ganz in der Nähe des nd-Gebäudes. Wenn das keine Willkommenskultur ist. Darauf einen Pfefferkuchen! wh

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Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

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