Werbung

Grüne treten bei Wahl als Viererteam an

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Berliner Grünen treten bei der Abgeordnetenhauswahl 2016 mit einem vierköpfigen Spitzenteam aus den beiden Partei- und Fraktionsvorsitzenden an. Das bestätigten die beiden Fraktionsvorsitzenden Ramona Pop und Antje Kapek erstmals offiziell. »Fraktions- und Landesspitze arbeiten sehr gut zusammen. Unser Ziel ist es, die Grünen in die Regierungsverantwortung zu führen«, sagte Pop der »Berliner Morgenpost« (Sonntag). »Wir vier sind das strategische Zentrum der Partei und vertreten deren programmatische Ausrichtung. Darum geht es«, ergänzte Kapek.

Eine Koalition nach der Wahl hängt nach Angaben der beiden davon ab, mit wem am meisten Grünen-Inhalte umgesetzt werden können. Die Zusammenarbeit mit der SPD klappe unter Regierungschef Michael Müller besser als vorher. Eine Koalition mit der CDU sei dagegen »sehr schwer vorstellbar«, sagte Pop. »Die CDU strahlt aus, dass sie lieber Juniorpartner der SPD bleiben möchte. Wir erkennen nicht, dass sie den Anspruch hat, sich in unserer weltoffenen, liberalen Metropole an die Spitze zu setzen.« Das gelte insbesondere nach der Debatte um die Homo-Ehe. Hier »hat die CDU kein überzeugendes Bild abgegeben«, sagte Kapek. Eine klare Absage an Schwarz-Grün erteilten beide jedoch nicht. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!