Werbung

Ist der Duin deppert?

René Heilig über FDP-Radierungen am Image von Franz Josef Strauß

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Erstens: Es gibt die FDP noch. In Bayern. Das weiß man aber nur, weil deren Chef Albert Duin gerade - das ist die zweite Information - ein Sakrileg begeht: Er fordert die Umbenennung des Münchner Flughafens. Keine Minute länger soll der nach Franz Josef Strauß heißen, denn der sei ein »machtarroganter Gauner«. Ist Duin deppert? Wenn das ausreicht, um Buchstaben von Gebäude, Arenen, Konzernzentralen, Schiffen, Unis oder Straßen zu entfernen, wäre Deutschland eine namenloses Wüste.

Was hat den FDP-Landeschef plötzlich so gegen den Übergott aller Bayern und angeschlossener Untertanen aufgebracht? Angeblich hat sich der 1988 verstorbene CSU-Chef, Ex-Bundesminister und weiß-blaue Ministerpräsident jahrelang über eine Briefkastenfirma von Unternehmern schmieren lassen. Sagt der »Spiegel« und beruft sich auf unbekannte Akten. Die Liste der Gönner reiche von BMW und Bertelsmann über Daimler-Benz und Dornier bis zu Firmen aus dem Flick-Imperium und der Taurus-Film GmbH des Leo Kirch. Ja und? Das zeigt doch nur, dass das Verhältnis zwischen Politik und Wirtschaft - so wie heute - schon damals intakt war.

Duin schlägt Luise Kiesselbach (1863-1929) als Namensgeberin vor. Das werden Seehofer und andere Nach-Sträuße zu verhindern wissen! Die Frau war Bayerns erste Armenpflegerin - und so ein Name am Flughafen?

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen