Zwei Krawallnächte, eine Festnahme

Rassistische Ausschreitungen in Heidenau bei Dresden / Opposition spricht von politischem Versagen

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Zwei Nächte lang tobten rechte Gewalttäter im sächsischen Heidenau. Dies wird in der Politik scharf verurteilt. Zugleich geht die Diskussion um abschreckende Maßnahmen weiter.

In Heidenau bei Dresden ist es am Wochenende zu massiven rassistischen Ausschreitungen gegen eine provisorische Flüchtlingsunterkunft gekommen. In der Nacht zum Samstag hatte es vor einem früheren Baumarkt, der zum Notquartier für 600 Flüchtlinge umgebaut wird, Krawalle gegeben. Laut Polizei wurden 31 Beamte nach Stein- und Flaschenwürfen oder durch Knallkörper verletzt. Polizei setzte Tränengas und Pfefferspray ein, um eine Blockade auf der Zufahrtsstraße zu der Unterkunft zu räumen.

In der Nacht zu Sonntag standen 150 linke Gegendemonstranten 100 Rechtsradikalen gegenüber. Diese warfen am späten Abend erneut Bierflaschen und Böller. Die linken Demonstranten mussten sich zurückziehen, da die Polizei nicht imstande war, sie zu schützen. Nach Polizeimeldungen wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen und Personalien festgestellt. Es gab aber nur eine vorl...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 394 Wörter (2837 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.