Runder Tisch fürs Hansa-Ufer

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) besuchte räumungsbedrohte Senioren

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im Streit zwischen den Senioren und dem Investor am Hansa-Ufer zeigt sich der Bundesjustizminister optimistisch, dass eine Einigung gefunden werden könne. Die Mieter bleiben skeptisch.

Es war hoher politischer Besuch, der Anfang dieser Woche bei den »rebellischen Senioren« am Hansa-Ufer 5 in Moabit zu Gast war: Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) wollte sich persönlich ein Bild von der Situation in dem ehemaligen kommunalen Seniorenwohnheim machen und den 30 betagten Mietern im Alter von 74 und 97 Jahren, die sich und ihre Gemeinschaft durch die Modernisierungspläne des Investors bedroht fühlen, Mut zusprechen.

Die Rentner hatten den Minister, der im März das Gesetz zur Mietpreisbremse in den Bundestag eingebracht hatte, Anfang des Jahres zu sich eingeladen. »Es ist grundsätzlich gut, wenn Wohnungen modernisiert werden und es ist vernünftig, wenn neuer Wohnraum entsteht. Aber: Sanierungsmaßnahmen dürfen niemanden vertreiben. Das Hansa-Ufer 5 ist ein Grenzfall«, sagte der Minister bei einer Diskussionsrunde mit den Senioren in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeinschaftsraum.

Die Senioren hatten einigen Ges...

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