Apokalypse per Anhalter

Christa Agnes Tuczay spürt der Kulturgeschichte von Geistern und Dämonen nach

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auszug aus einem »Spiegel«-Report des Jahres 1974: »Ich bin seit 47 Jahren im Geschäft, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt« - so schilderte Harry Francis, Geschäftsführer eines Kinos in Los Angeles, die Szenen, die sich während des »Exorzisten« im Kino abspielten: Er berichtete, dass während jeder Vorstellung drei bis vier Zuschauer in Ohnmacht fielen, andere fluchtartig den Ausgang suchten. Durch den dunklen Saal gellte das Kreischen von Mädchen: »Packt den Dämon!«

Zweifellos ist der US-Horrorfilm »Der Exorzist« auch über 40 Jahre nach seiner Premiere ein Klassiker des Genres. Das Publikum ist angesichts der immer weiter perfektionierten und pervertierten Splatter-Kost härter und abgebrühter denn je. Das Satanisch-Schauerliche, das Diabolisch-Düstere sind nie von konjunkturellen Dellen deformiert worden. Ein Dauerboom - so, wie Menschen seit Jahrhunderten und Jahrtausenden unheimliche Ungeheuer und ungeheuer Unheimliches ve...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 561 Wörter (3919 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.