Werbung

Debatte um Homosexuelle

Streit zwischen Venedigs Bürgermeister und Elton John

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Venedig. In der Debatte um Homosexuelle hat Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro nachgelegt. In der Lagunenstadt werde unter ihm niemals eine Schwulen- und Lesbenparade stattfinden, sagte der konservative Politiker der Zeitung »La Repubblica« (Mittwoch). »Das ist Unsinn, das Höchste an Kitsch. Sie können das meinetwegen in Mailand machen.« Brugnaro (53) hatte zuletzt mit dem britischen Sänger Elton John im Clinch gelegen. Der hatte ihn als bigott beschimpft, weil Brugnaro nach seinem Amtsantritt ein Schulbuch zurückgezogen hatte, das gleichgeschlechtliche Paare darstellt. »Eine Familie mit zwei Frauen und einem Kind ist unnatürlich«, sagte Brugnaro nun. Elton John sei »arrogant«.

»Das schöne Venedig versinkt tatsächlich, aber nicht so schnell wie der flegelhafte, bigotte Brugnaro«, hatte der Sänger, der mit seinem Partner David Furnish zwei Kinder hat, vor einigen Tagen auf Instagram geschrieben. »Anstatt eine Welt zu ermutigen, die auf Gemeinsamkeit, Toleranz und Liebe basiert, vertritt er eine zukünftige Gesellschaft, die die Menschen teilt und Ignoranz fördert«, kritisierte er. Brugnaro konterte nun, Elton John habe ihn beleidigt, um seine eigenen Anliegen zu propagieren. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!