Interreligiöses Festival mit Berliner Chor

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Der RIAS Kammerchor und Dirigent Justin Doyle eröffnen zusammen mit den jüdischen Kantoren Azi Schwartz (Israel), Roslyn Barak (USA) und Isidoro Abramowicz (Schweden) an diesem Donnerstag die ersten ACHAVA Festspiele Thüringen.

Vor dem Hintergrund der weltweiten Spannungen zwischen Kulturen und Religionen möchte das Festival »den kleinsten gemeinsamen Nenner als Anlass nehmen, um herauszufinden, warum immer wieder Differenzen entstehen. Kernpunkt ist der interreligiöse und interkulturelle Dialog in den Schriften jüdischer Propheten des Alten Testaments«, so Festspiel-Intendant Martin Kranz.

Wie der RIAS Kammerchor mitteilte, präsentiert das Eröffnungskonzert »Liebe und Recht will ich singen - Psalmen in der jüdischen Liturgie« im Erfurter Dom Sankt Marien Psalmenvertonungen aus dem Alten Testament, die in der jüdischen und in der christlichen Kultur eine gleichermaßen wichtige Rolle spielten. Dabei stammen die wenig bekannten Psalmenvertonungen mit original hebräischen Texten aus vier Jahrhunderten - von Salamone Rossi (ca. 1570-1630) bis zur modernen Synagogenmusik aus Osteuropa, Israel und Nordamerika. nd

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