Rückzug auf Richtlinien

Die Kreuzberger »dokfilmwoche« in den Kinos fsk und Sputnik geht in ihr drittes Jahr

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Neunzehn formal recht unterschiedliche Filme und ein paar Beiprogramme sind es, die die Kuratoren in diesem Jahr zusammengestellt haben: Filme über Glauben, Religion und Ritual, über Prekariat und Drogenabhängigkeit, über die Suche nach einem selbstbestimmten Leben bis hin zum Tod im (mittlerweile nicht mehr ganz so ewigen) Eis. Filme über elternlose Kinder, die am Rand einer südosteuropäischen Großstadt nicht nur überleben, sondern gern auch etwas (er)leben wollen, und über Asylsuchende aus Schwarzafrika und dem Nahen Osten, die im östlichen Brandenburg erst noch ganz ordentlich untergebracht werden (auch wenn sie sich mit dem Ortsnamen »Eisenhüttenstadt« schwer tun), am Ende aber an den Fallstricken der innereuropäischen Umverteilung von Flüchtlingen scheitern - Stichwort Dublin II.

»Die Unsichtbaren« heißt der Film, den Benjamin Kahlmeyer über die bleierne Zeit zwischen Hoffen und Ablehnung gedreht hat. Was er zeigt, sieht zwar...


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