Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Nicht einfach über Bord werfen

Neue Netze sollen ungewollte Beifänge in der Fischerei vermeiden

  • Von Victoria Mertens, Rostock
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Donnerstag geht in Rostock der Deutsche Fischereitag zu Ende. Auf dem dreitägigen Branchentreff in Rostock beraten rund 200 Fischer sowie Teilnehmer aus Politik und Forscher über aktuelle Themen.

Experten aus der Wissenschaft beraten sich seit Jahren über effektive Selektionsfischerei, bei der nur eine bestimmte Fischart gefangen wird. Die althergebrachten Schleppnetze stehen dem entgegen. Die Fischer sind unterdessen verärgert über das seit Anfang des Jahres in Deutschland bestehende Rückwurfverbot für Fischer. Das bedeutet, dass sie unerwünschte Beifänge nicht mehr einfach zurück ins Wasser werfen dürfen, sondern sie anlanden und detailliert protokollieren müssen. »Diese ganze Bürokratie bedeutet einen erheblichen Mehraufwand«, sagt Holger Ortel, Präsident des Deutschen Fischereiverbands. Das Rückwurfverbot ist Hauptthema des Deutschen Fischereitags, auf dem es an Kontroversen nicht fehlt.

»Die Fischer haben an Bord gar nicht genug Platz, um den Beifang zwischenzulagern«, erklärt Ortel. »Und würden die Fische sofort zurück ins Wasser geworfen werden, würden sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit überleben« - nach der Anl...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.