Werbung

Israel entlässt Hunderte weitere Flüchtlinge

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Cholot. Israel hat nach Angaben der Behörden am Mittwoch die letzten der 1178 afrikanischen Flüchtlinge aus einem Lager in der Negev-Wüste entlassen, deren Freilassung der Oberste Gerichtshof angeordnet hatte. Wie einer ersten Gruppe, die am Vortag das Lager Cholot verlassen durfte, wurde den mehreren hundert Migranten aus Eritrea und Sudan auch am Mittwoch durch das Innenministerium untersagt, künftig im Raum Tel Aviv oder Eilat zu leben oder zu arbeiten. Das Oberste Gericht Israels hatte vor zwei Wochen entschieden, dass die Flüchtlinge nicht länger als zwölf Monate in dem wie ein Gefängnis gebauten Lager Cholot mitten in der Negev-Wüste festgehalten werden dürfen. Rund 550 weitere Afrikaner, die kürzer als ein Jahr in Cholot sind, müssen dort vorerst weiter bleiben. Hunderte andere Eritreer und Sudanesen sollen nun dorthin überstellt werden. In Tel Aviv und im Urlauberort Eilat am Roten Meer gibt es eine hohe Zahl von Migranten, die dort Aushilfsjobs in Gewerbe oder Tourismus finden. Das führte insbesondere in ärmeren Vierteln im Süden Tel Avivs zu Konflikten und Protesten. Der Bürgermeister der Stadt, Ron Huldai von der oppositionellen Arbeitspartei, kritisierte am Mittwoch scharf die Asylpolitik der Regierung. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!