Jüdische Siedler im Wechselbad der Worte Rivlins

Israels Präsident konzediert »historisches Recht« und fordert zugleich das Bemühen um Koexistenz

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Israels Präsident Reuven Rivlin hat Israels Siedlungen im Westjordanland als »historisches Recht« bezeichnet. Zugleich kanzelte er die Siedlerbewegung ab: Sie müsse sich mehr um Koexistenz bemühen.

Es sind Worte, die Israels Siedlerbewegung normalerweise gerne hört. »Wir dürfen niemandem das Gefühl geben, dass wir auch nur den kleinsten Zweifel an unserem Recht an diesem Land haben,« sagte Präsident Reuven Rivlin bei einem Treffen mit hochrangigen Siedlervertretern. »Für mich ist die Besiedlung des Landes Israel ein Ausdruck dieses Rechts, unseres historischen Rechts, unseres nationalen Rechts.«

Selten hatten die national-religiösen Siedler solch deutliche Worte von einem so hochrangigen Vertreter des Staates zu hören bekommen. Traditionell werden die Siedlungen zwar von der Regierung finanziell unterstützt und ausgebaut. Doch mit allzu offensichtlichen Solidaritätsbekundungen halten sich Präsident und Premierminister stark zurück. Und kaum etwas wünscht sich die trotz ihrer Macht in der öffentlichen Wahrnehmung eher am Rande stehende Siedlerbewegung mehr: als Teil Israels anerkannt zu werden.

Doch die freudigen Gesicht...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 586 Wörter (3878 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.