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André Shepherd erhält Menschenrechtspreis

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Frankfurt am Main. Der US-Deserteur André Shepherd erhält den diesjährigen Menschenrechtspreis der Stiftung Pro Asyl. Der 38-Jährige sei ein Vorbild für Unbeugsamkeit und Humanität, teilte die Stiftung am Mittwoch mit. André Shepherd war ab 2004 Mechaniker für Kampfhubschrauber im Irakkrieg. Nachdem seine Einheit an ihren Standort nach Deutschland zurückkehrte, setzte er sich intensiv mit dem Krieg im Irak und dem Vorgehen gegen die dortige Zivilbevölkerung auseinander. Als er 2007 erneut in das Kriegsgebiet abkommandiert werden sollte, desertierte er. Der Preis wird Shepherd am 12. September überreicht. epd/nd

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