Varoufakis denkt grenzenlos

Ex-Minister plädiert für europäisches Netzwerk zur Demokratisierung des Euro

  • Von Vincent Körner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Er sei »ein guter Ökonom, aber kein guter Politiker«, sagt SYRIZA-Chef Tsipras über seinen Ex-Minister Varoufakis. Der will indes politisch aktiv bleiben - »vielleicht aktiver, als ich bisher gewesen bin«.

Die SYRIZA-Abspaltung »Volkseinheit« hatte auf ihn im Wahlkampf gehofft, doch jetzt ist klar: Der frühere Finanzminister Yanis Varoufakis wird sich wohl kaum noch einmal in die griechische Parteienpolitik begeben. Einen Rückzug bedeutet das aber nicht, eher einen Neuanfang.

Er werde nicht in das Rennen um die Neuwahlen einsteigen, sagte Varoufakis im Rundfunk der australischen ABC. Er werde aber »politisch aktiv bleiben, vielleicht aktiver, als ich bisher gewesen bin«. Es reiche jedoch nicht mehr aus, sich auf nationalstaatlicher Ebene in parteipolitischen Auseinandersetzung aufzureiben, um dann mit seiner an europäische Grenzen zu stoßen.

»Ich denke, wir sollten versuchen, ein europäisches Netzwerk aufzubauen, das zu einem bestimmten Zeitpunkt sich zu einer gesamteuropäischen Partei entwickeln kann«, so Varoufakis. Ausdrückliches Ziel dieses Netzwerkes solle die Demokratisierung des Euro sein, hatte der Ökonom bereits vor ei...

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