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Berliner helfen Flüchtlingen

Demonstrationen und Spendenaktionen für Flüchtlinge in Berlin

In Berlin sind am Donnerstagabend tausend Menschen auf die Straße gegangen um gegen die europäische Flüchtlingspolitik und den Naziterror in Deutschland zu

Berlin. Linke Gruppen haben am Donnerstagabend in Berlin gegen Gewalt gegen Flüchtlinge demonstriert. Es seien etwa 1000 Teilnehmer gezählt worden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Angemeldet waren 200 Menschen. Zwischenfälle habe es keine gegeben.

Die Route der Demo verlief vom S-Bahnhof Wedding zum Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Moabit - der zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Berlin. Überall in Deutschland gebe es Anschläge auf Flüchtlingsheime, schrieben die Initiatoren auf dem Internetportal Indymedia.

Am Nachmittag richtete sich zudem eine weitere linke Demonstration gegen eine Kundgebung von rund 40 Neonazis am Einkaufszentrum Eastgate in Marzahn. Auch dort sei es friedlich geblieben, sagte ein Polizeisprecher.

Ebenfalls am Nachmittag fand eine Spendenaktionen für die Flüchtlinge in Heidenau statt. Mehrere Aktivisten und hilfsbereite Menschen brachten Kleidung und benötigte Utensillien zum Oranienplatz, wo Helfer die Spenden sortierten und in LKWs luden. Ob die Spenden bei einem Willkomensfest in Heidenau überreicht werden können, scheint aufgrund politischer Entscheidungen in Sachsen bisher ausgeschlossen. Über das Willkommensfest erfahren Sie hier mehr. dpa/nd

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