EU zockt um Zäune und Quoten

Der Strom der Flüchtlinge wächst unablässig - die politische Bereitschaft zum Handeln mitnichten

Ungeachtet des Zustroms von Migranten streitet die EU unverdrossen über eine gemeinsame europäischen Asylpolitik. Die Bereitschaft dazu ist weiter sehr gering.

Berlin. Mit einem Sondertreffen der Justiz- und Innenminister soll der heftige Streit in der EU um die Flüchtlingspolitik entschärft werden. Deutschland, Frankreich und Großbritannien dringen auf eine einheitliche Festlegung sogenannter sicherer Herkunftsstaaten und den Aufbau von Aufnahmestellen für Flüchtlinge in Italien und Griechenland bis Ende des Jahres. »Wir sind uns einig, dass wir keine weitere Zeit verlieren dürfen. Die aktuelle Situation erfordert unverzügliches Handeln und Solidarität innerhalb Europas«, unterstrich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung mit seinen Kollegen Bernard Cazeneuve (Frankreich) und Theresa May (Großbritannien). Sie baten um ein Sondertreffen binnen zwei Wochen.

Nach den Tragödien im Mittelmeer und in Österreich berief UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon für den 30. September einen Flüchtlingsgipfel nach New York ein. »Ich bin zuversichtlich, dass da...

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