SPD plant Auflösung der landeseigenen IBG

Magdeburg. Die SPD will die landeseigene Investitions- und Beteiligungsgesellschaft (IBG) auflösen. Die mit Querelen behaftete IBG solle in ihrer jetzigen Form abgeschafft werden, sagte die sachsen-anhaltische SPD-Landeschefin Katrin Budde der »Magdeburger Volksstimme«. Diesen Vorschlag für das Landtagswahlprogramm habe der Parteivorstand nach längerer Diskussion einstimmig beschlossen. Die IBG gibt Risikokapital an Unternehmen aus. Die Gesellschaft ist umstritten. Ein Untersuchungsausschuss des Landtags geht seit 2013 dem Verdacht nach, dass Millionen an Fördermitteln nicht richtig eingesetzt worden sein könnten. Im Juni hatte die Regierungskoalition aus CDU und SPD die Verwaltung der IBG neu vergeben - und zwar erneut an ein privates Unternehmen. Statt einer privaten Firma könnte jedoch auch die Investitionsbank des Landes die Risikokapital-Förderung managen, sagte Budde der »Magdeburger Volksstimme« weiter. Allerdings sollte sich die Förderung auf Innovationen konzentrieren. dpa/nd

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